Gelenkschonend
Korkparkett ist eine Wohltat für Wirbelsäule und Gelenke. Mehr als 30 Millionen Luftzellen pro Kubikzentimeter federn den Tritt ab, geben dem Fuß Wärme und dämmen den Schall.

Unempfindlich
Zudem ist Kork unempfindlich gegen Wasser und so abriebfest wie z. B. ein Parkett aus Eiche. Durch die natürliche Elastizität entstehen kaum Macken oder Dellen, wenn etwas herunterfällt, da Kork die Eigenschaft hat, immer in seine ursprüngliche Lage zurückzufedern. Schwere Möbel sollte man allerdings mit Korkresten o.ä. unterlegen, um auf Dauer Druckstellen zu vermeiden.

Pflegeleicht
Durch die glatte Oberfläche ist ein Korkboden leicht zu reinigen: Sie können ihn staubsaugen oder nebelfeucht wischen.

Antistatisch
Kork ist zudem bei entsprechender Oberflächenbehandlung (Biofarben Hartöl und Biofarben Holzquarzöl) antistatisch, d. h. die Staubkonzentration in der Luft verringert sich, was vor allem allergiegeplagte Menschen aufatmen lässt.

Idealer Naturboden
Für Büro, Praxis, Atelier, Flur, Küche, Kinderzimmer, Schlaf- und Wohnzimmer, Werkstatt oder sogar fürs Bad geeignet: Kork ist ein idealer Naturboden, auf dem Sie sich rundum wohlfühlen können.

Hier noch ein paar technische Daten (für einschichtig homogenen Kork, Dichte 450 bis 500 kg pro kubikmeter):

  • Wärmeleitfähigkeit: 0,079 W/mk 
  • Trittschallverbesserung: 18 - 20 dB, je nach Dicke (nach DIN 52210)
  • Brandverhalten: Baustoffklasse 2 (nach DIN 4102)
  • Eindruckverhalten: 0,2 mm bei 4 mm Dicke (nach DIN 51955)
  • Wärmedurchlaßwiderstand: 0,05 m2 k/W bei 4 mm Dicke (nach DIN 52614)
  • Lichtechtheit: Bei längerer und/oder intensiver Lichteinstrahlung hellt Kork auf.

 

Woraus besteht Korkparkett?

 

Rinde der Korkeiche
 

Anbau

Die Rinde der Korkeiche liefert den nachwachsenden Rohstoff für diesen faszinierenden Naturboden. Die Korkeiche wächst vornehmlich in Portugal, Spanien und Teilen Nordafrikas. 
 
Die Schälung der Korkeiche erfolgt erst, wenn der Baum ein Alter von 25 Jahren erreicht hat. Dabei wird die Rinde von erfahrenen Arbeitern in langen Bahnen vom Stamm getrennt. Danach bekommt die Korkeiche 9 bis 12 Jahre Zeit, neue Rinde zu bilden. Diesem Rhythmus folgend kann ein Baum bis zu 200 Jahre lang geschält werden.
 
Der Anbau und die wirtschafliche Nutzung von Korkeichen tragen viel zum ökologischen Gleichgewicht in den Anbauländern bei. So verhindert der Anbau von Korkeichen die Erosion und verhilft der Bevölkerung zu einem stabilen Einkommen. 
 
Korkeichenwälder verfügen über eine größere Artenvielfalt als dies bei Eukalyptus- oder Pinienplantagen der Fall ist.
 

Herstellung

Die Platten bester Qualität werden zur Herstellung von Flaschenkorken verwendet, die Reste und die 2. Qualität wird zu Fußbodenkork verarbeitet, die 3. Qualität zu Dämmaterial.

Die Reste aus der Korkherstellung sowie Kork der 2. Qualität werden gemahlen und mit Polyurethan (konventioneller Boden) oder mit Naturharzklebern (Naturboden) zu Blöcken gepresst. Diese werden zu Rohplatten zersägt und anschliessend einige Wochen gelagert. Danach werden sie auf die gängigen Plattenmaße zugesägt und die Oberflächen geschliffen.

 

Korkrindenstapel

 

Korkparkett wird als einschichtig homogener oder furnierter (zweischichtiger) Bodenbelag hergestellt.

Der einschichtig homogene Belag kann nach der Verlegung noch mehrmals geschliffen werden, was beim furnierten Belag nicht mehr möglich ist. Beim Verpressen werden verschiedene Granulatstärken gemischt, wodurch die unterschiedlichen Dekore im späteren Korkbelag entstehen. Beim furnierten Kork wird auf eine hochverdichtete Korkunterlage in Handarbeit ein meist direkt aus der Rinde geschnittenes etwa 0,3 bis 0,5 mm starkes Furnier geklebt. Dadurch wird eine gröbere und interessantere Musterung erreicht.

Verlegung

Korkboden wird in zwei Formen angeboten: Als Korkparkett, das grundsätzlich auf einen verlegereifen Untergrund verklebt wird, und als Kork-Fertigparkett, das schwimmend "geklickt" oder in Nut und Feder verleimt wird.

Verlegung von Ziro Korkfertigparkett Standard

Die Entscheidung für das eine oder andere ist nicht zuletzt abhängig von der Untergrundbeschaffenheit und der zur Verfügung stehenden Höhe. So hat Klebekork in der Regel eine Höhe von 4 bis 6 mm, Kork-Fertigparkett eine Höhe von 10 bis 12 mm.

Klebekork benötigt einen "verlegereifen" Untergrund, d.h. der Untergrund muß eben, fest, rissefrei und tragfähig sein. Zementestriche müssen auf eventuell sandende Eigenschaften überprüft werden, Anhydritestriche geschliffen und grundiert werden und Gussasphaltestriche müssen gespachtelt werden.

Als Klebemittel für die vollflächige Verklebung empfehlen wir unseren Biofarben Universalkleber.

Auf Dielenböden ist eine Verklebung nicht möglich.

Unproblematischer ist das Kork-Fertigparkett zu verlegen. Hier sollte der Untergrund eben sein und keine größeren Vertiefungen aufweisen. Der schwimmende Belag wird mit einem Abstand von 1 bis 1,5 cm zu allen festen Bauteilen (Wände, Heizungsrohre) verlegt, damit er sich den Jahreszeiten entsprechend ausdehnen kann.

Pflege

Im Normalfall ist es völlig ausreichend, Korkböden zu fegen oder mit einem Staubsauger zu reinigen. Bei Bedarf können Korkböden feucht gewischt werden, allerdings sollte zu viel Nässe vermieden werden (kein Dampfreiniger), da sonst die Korkstücke aufquellen könnten.

Wir empfehlen grundsätzlich, egal wie die Oberfläche des Korks behandelt ist, ein Pflegemittel regelmäßig ins Wischwasser zu geben, z. B. unsere Biofarben Bodenmilch zu verwenden. Biofarben Bodenmilch bildet einen zusätzlichen Schutzfilm, der bei Beanspruchung zuerst abgenutzt wird, bevor die eigentliche Oberfläche angegriffen wird. Außerdem gibt Biofarben Bodenmilch einen leichten Glanz und frischt die Oberfläche auf.

Zur Reinigung empfehlen wir Biofarben Pflanzenseife.

Tipps - Worauf Sie achten sollten

Trotz der hervorragenden Eigenschaften gibt es auch bei Kork-Bodenbelägen wesentliche Unterschiede, die die Wertigkeit und Funktionalität des Bodens erheblich beeinflussen.

So ist eine unzureichende Qualität zum Beispiel zu erkennen

- an einem zu geringen Eigengewicht der Ware (kg pro Kubikmeter), 
- an der Verwendung minderwertiger Korke (großer Anteil holziger Anteile), 
- an einer nicht ausreichenden Materialstärke der Platten, 
- an einer ungenügenden Maßhaltigkeit und Winkligkeit der Platten und Dielen 
- sowie an der Verwendung eines bedenklichen Bindemittels oder an einem unnatürlichen Geruch. 


Um solche Schwächen zu vermeiden, verkaufen wir bei Biofarben und im gesamten Öko+ Handelsverband ausschliesslich Korkparkett, das nach den Regeln des Deutschen Korkverbands auf die o. a. Kriterien regelmäßig überprüft wird. Dabei werden nur die Kollektionen mit dem Gütezeichen DAS KORK LOGO ausgezeichnet, die sämtliche Anforderungen in Bezug auf Qualität, Verarbeitung, Funktionalität und gesundheitlicher Unbedenklichkeit erfüllen und damit den hohen Maßstäben einer naturgesunden Lebensweise entsprechen.
 
Bitte beachten Sie auch unsere saisonalen Öko+ Sonderangebote zu Korkparkett!